Immobilienwirtschaft

Das war die 16. Handelsblatt Jahrestagung Immobilienwirtschaft 2009

  • Optimisten vor Pessimisten
  • Ehrliche Antworten von Entscheidern
  • Strategien und Blaupausen in Zeiten des Marktumbruchs

Impression der 16. Handelsblatt Jahrestagung Immobilienwirtschaft 2009

Vor rund 250 Teilnehmern diskutierten in Berlin über 40 Experten aus der Immobilienwirtschaft über die aktuelle Situation an und rund um die deutschen und internationalen Immobilienmärkte. Es war schon fast provozierend als der Moderator Dr. Beyerle die Eingangsfrage stellte, was denn aus den optimistischen Prognosen der letztjährigen Konferenz geworden sei. Denn seitdem befinden sich Märkte und etliche Geschäftsmodelle in schwierigem Fahrwasser. Mehr denn je wurden Antworten und vor allem Strategien in den zwei äußerst interessanten Konferenztagen ausgiebig mit den Hochkarätern der Branche diskutiert – die Diskussionsbereitschaft der Teilnehmer war außergewöhnlich ausgeprägt. Dabei wurde der „rote Faden“ fast aller Beiträge und Statements in der Frage gesucht wie in insgesamt saturierten Immobilienmärkten einen Mehrwert geschaffen werden kann – die Suche nach der Blaupause des aktuellen Handels war es denn auch, was die meisten Teilnehmer nach Berlin zog. Das es keine schwere Immobilienkrise sondern noch immer eine Finanzmarktkrise ist, darin war man sich einig. Einigkeit herrschte aber auch in der Erkenntnis, dass sich Zahl der negativen Schlagzeilen vor allem in der 2. Jahreshälfte erhöhen werde. Was in diesem Jahr besonders hervorzuheben war sind die Transparenz bei den Antworten - überraschend ehrliche An- und Aussprache der Teilnehmer der Konferenz mit der Konsequenz, dass auch echte Handlungsalternativen aufgezeigt wurden. Vielleicht lag es an dieser neuen Offenheit, dass die Mehrzahl der Konferenzbesucher mit optimistischen Gefühlen nach zwei Tagen die Heimreise antrat.